Austausch mit Weißrussland

2014 - Unvergessliche Tage in Voropajewo

15 Schülerinnen und Schüler waren ab Ende September  mit von der Partie beim

9. Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Voropajewo in Weißrussland.

Vorbereitungstreffen im Vorfeld:

Um die Grundlagen der russischen Schrift zu lernen, die Gewohnheiten und Besonderheiten des Gastlandes kennenzulernen und unsere Beiträge für den Bunten Abend einzustudieren, trafen sich die Teilnehmer bereits an mehreren Nachmittagen.

Auch für die Eltern gab es Vorbereitungstreffen, damit sie eine Vorstellung davon bekommen, wohin  ihre Kinder reisen.

Am 23. September 2014 um 8:30 ging es dann endlich los.

Nach 25-stündiger Zug- und Busfahrt von Erlangen über Berlin/Warschau/Minsk kam die Gruppe erschöpft, aber sehr neugierig in Voropajewo an, einem kleinen Ort mit gerade mal 3500 Einwohnern.

Die Schüler/inne  lernten ihre Partner und Gastfamilien nun endlich kennen und wurden sofort auf das Herzlichste begrüßt und bewirtet.

Die unterschiedlichsten Programmpunkte standen auf dem Programm:

Das Kennenlernen des Schulgebäudes, mit offiziellem Empfangsabend. Musikgruppen spielten Direktor Viktor Shuk begrüßte die Gäste und später wurde eine Disko nur für die Teilnehmer zum näheren Kennenlernen veranstaltet.

Gemeinsame Schulstunden in den Klassen der Partner, sowie witzige Sportwettkämpfe begeisterten die Schüler.

Der Besuch des Wochenmarktes, der jeden Donnerstag stattfindet und der die Möglichkeit bietet, Kleidung, Spielsachen und andere Waren zu kaufen, war einer der ersten Inhalte. Im Dorf selbst gibt es nämlich nur einige kleine und gut versteckte Lebensmittelgeschäfte.

Ausflüge gingen nach Postawy, Polotsk und Minsk. Die Gruppe wurde offiziell empfangen, erfuhr vieles über das Leben und Arbeiten in Belarus, sowie über die Geschichte des Landes.

Zudem besuchte die Gruppe ein Heimatuseum und die örtliche Feuerwehr, die extra verschiedene Übungen vorführte.  Anschließend besichtigten die Schülerinnen und Schüler noch ein Freizeitheim. Das Angebot reicht von Schach, Ballett, Karaoke singen bis zu Mal- und Handarbeitskursen.

Der absolute Höhepunkt war das Grillfest zusammen mit den Familien am See und der Ausflug zu den Blockhütten: spannende Spiele und Erlebnisse wurden geboten. „Es gab so viel zu essen, dass man sich nicht entscheiden konnte, was man essen sollte,“ freute sich eine Teilnehmerin. Den Rest des Tages verbrachten die Schülerinnen und Schüler mit Trampolinkunststücken, Quad-Rennen und vielem Essen, das wieder die Eltern vorbereitet hatten.

Am vorletzten Tag mussten alle richtig arbeiten, denn es galt ein Programm für den Abschiedsabend vorzubereiten. Gemeinsam studierten die Teilnehmer ein paar Lieder ein, aber das Highlight war der Cup-Song, den alle mit großer Begeisterung und mehr oder weniger großem Erfolg probten. Tatsächlich hinterließ der Cup-Song bei den weißrussischen Gastgebern einen bleibenden Eindruck.

Rückreise: Überzeugend modern und aktuell präsentierte sich die Hauptstadt Minsk. Vom Dach der Bibliothek konnten sich alle überzeugen, welche Aufbruchsstimmung dort herrscht.  Überall wird gebaut und so entsteht nach und nach ein völlig neues Stadtbild, das alle als sehr beeindruckend empfanden.

Den Nachmittag hatte die Gruppe dann zur freien Verfügung, endlich konnten alle ihre heißersehnten Souvenirs erstehen und sich mit Fastfood für die Zugfahrt stärken. Die weißrussische Gruppe brachte uns noch bis zum Zug und es gab einen langen, tränenreichen Abschied.

Die Nacht im Schlafwagen verlief sehr ruhig und friedlich und niemand ließ sich mehr stressen von den zahlreichen nächtlichen Kontrollen an der Grenze zur EU.

Abends um 20:30 kamen wir dann alle gesund, zufrieden und glücklich wieder in Erlangen an.

Im Juli erwarten wir dann den Gegenbesuch der weißrussischen Gruppe und hoffen, dass wir uns für all die Gastfreundschaft auch entsprechend revanchieren können.

Wir danken allen Schülern, die sich von ihrer allerbesten Seite gezeigt haben, sowie bei allen Eltern für ihre Mithilfe und ihr Engagement bei der Planung des Aufenthalts. Besonders bedanken wollen wir uns auch bei Frau Heike Schäfter, die uns so hervorragend bei der Betreuung der Schüler unterstützt hat und eine große Bereicherung für die Lehrerrunde war.

 

Downloads:

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Links
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Was die Jahre über so geschah...

 

2010: Ein Prospekt ist kein Katalog
2012: 20 Jahre Schulkontakte
2014: Unvergessliche Tage